„Wunderbar!“, „Ein toller Gottesdienst!“, „Fröhlich und bewegend!“. Die Kommentare der Besucher und Besucherinnen des Weltgebetstags-Gottesdienstes gleich nach der Veranstaltung am 5. März waren erfüllt von einem besonderen Erleben. Ein Gottesdienst einmal anders; geprägt von afrikanischen Elementen und Abläufen, die sich Frauen aus Kamerun ausgedacht hatten. Schon bei der Ankunft wurden die Besucher von rhythmischen Trommeln begrüßt, wie überhaupt die Musik während der ganzen Veranstaltung zu fröhlichem Mitsingen und Bewegungen im Takt animierte.
In einem ersten Teil im Mehrzweckraum informierte Käthe Petersen über das Land und das Leben in Kamerun. Das war besonders authentisch, da sie selber 15 Jahre dort gelebt hatte und man ihr die Verbundenheit zu Afrika abspüren konnte. Trotz vieler Bilder kam keine Sekunde Langeweile auf.
Anschließend ging es dann mit Musik und tanzend in den Gottesdienstraum, in dessen Mitte etliche Gegenstände das fremde Land etwas „anfassbar“ machten.
Im Mittelpunkt des eigentlichen Gottesdienstes standen Texte aus der Apostelgeschichte und aus dem Buch des Propheten Jesaja. Besonderer Höhepunkt war aber der 150. Psalm, den die Frauen aus Kamerun auf ihre eigene Situation und ihr Land übertragen hatten. Und immer wieder die rhythmische Musik als Lobpreis, wie der Autor dieses Berichtes es selten erlebt hat. Einmalig der Wunsch aller Teilnehmer, die Art der Kollektensammlung noch einmal zu wiederholen: mit wiegenden Schritten und singend von Trommeln begleitet bewegte man sich nach vorne, um das Geld für Projekte in Afrika zu spenden, und dann wieder zurück zum eigenen Platz. So ähnlich muss es wohl in einem Gottesdienst in Maroua oder Ndiki zugehen – und wir Norddeutschen machten alles mit, ohne jegliche Scheu!!
Fürbittegebete und Segen schlossen dann den Gottesdienst ab und alle (!) Besucher ließen es sich nicht nehmen, anschließend im Festraum noch bei Tee und Broten diesen besonderen Weltgebetstag ausklingen zu lassen!

